Ischiasnervreizung

Die Ischiasnervreizung ist im Grunde nichts anderes als eine Ischialgie. Der eingeklemmte Nerv tut nämlich genauso weh, wie die Reizung, die beim Ischiasnerv vom unteren Rücken, über das Gesäß bis hin zur Kniekehle gehen kann. Die Reizung entsteht meistens aber im unteren Rücken und Gesäß, wo sich der Nerv entweder einklemmt oder infolge eines Bandscheibenvorfalls zu stark gereizt wird. Somit entzündet er sich und reagiert mit Schmerzen.

 

Begleiterscheinungen einer Ischiasnervreizung sind möglicherweise Lähmungen im Beinbereich. Manche Patienten berichten auch von einem komischen Gefühl, das sich anfühlt, als liefen Tausende von Ameisen durch die Beine, wenn diese Krankheit auftaucht. Taubes Gefühl, Schmerzen am Morgen nach dem Aufstehen und nach Ruhephasen machen die Reizung des Ischiasnerves schlimmer, statt besser. Dagegen hilft eigentlich nur eines: Ab zum Arzt und Untersuchungen machen lassen. Wenn sich dann wirklich herausstellt, dass man unter einer Ischialgie leidet, helfen Medikamente weiter, die zur Linderung verschrieben werden. Des Weiteren wird Krankengymnastik verordnet, die dabei helfen kann, den Körper wieder in Schwung zu bekommen.

 

Letzten Endes hilft es auch immer wieder, spazieren zu gehen, den Körper in Bewegung zu halten und etwas für ihn zu tun. Denn wenn auf die Dauer nur Ruhe gehalten wird, werden die Symptome eher schlimmer, statt besser.